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Registriert: Mo 14. Dez 2015, 14:55
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Beitrag Verfasst: Mi 5. Apr 2017, 19:02 
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Hallo

ich hoffe es klappt mit dem Hochladen vom Foto. Ist nicht so einfach mit Handy. Meine Frage ist welche Variante ist das? Amelanistic Striped, Auratum Striped oder Butter Striped. Er wird mit jeder Häutung heller, geht mehr ins gelbe. Sein Bruder dagegen wird immet dunkler, roter.. Die Augen sind hier nicht gut erkennbar, sie sind rot mit oranger Iris. Bauch komplett weiß ohne Creeping oder Schachbrettmuster. Müsste eine Amelanistic Striped nicht "roter" werden und nicht gelber? Lg


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Beitrag Verfasst: Mi 5. Apr 2017, 19:12 
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Ich kann das Foto leider nicht größer öffnen...

Zum Thema "gelbe" Amel Striped kann ich Dir aber auch was zeigen...
Meine Sunny ist eine 0.1 Amel Striped und wird auch immer "heller"


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Beiträge: 91

Beitrag Verfasst: Mi 5. Apr 2017, 19:12 
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:weight: mist, jetzt ist das Foto verschwommen, auf dem Handy ist es ganz scharf :(

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Registriert: Mo 14. Dez 2015, 14:55
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Beitrag Verfasst: Mi 5. Apr 2017, 19:15 
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ja stimmt die hat auch viel gelb.. wie kennt man sie genau von Auratum weg? Ich hab eine ausgewachsene normale Amelanistic, die hat allerdings ganz rote Augen und keine orange Iris

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Beitrag Verfasst: Do 6. Apr 2017, 06:16 
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Auratum von Amel zu unterscheiden geht am besten im Vergleich zu Geschwistertieren und als Jungtier, denn Auratum ist ja Toffee + Amel

Meine Sunny stammt aus einem Toffee-Gelege und hat daher auch Auratum und Auratum Striped Geschwister - allerdings war sie als Baby zu "rot" für eine Auratum - daher dann Amel.

Schau mal im Member Forum von "Floppy Snakes" da gibts ein Thread über die Auratum Striped Verpaarung mit Bildern von Jungtieren - da sieht man das ganz gut.

Im Adulten Alter bleibt leider - wenn keine Baby Fotos existieren - nur das Vermuten oder eine Testverpaarung mit einem definitiv-nicht-Toffee Tier...

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Beitrag Verfasst: Fr 7. Apr 2017, 15:33 
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Hallo zusammen,

man kann Auratum "live" schon sehr gut von Amel unterscheiden... auch wenn die Tiere älter sind.

Auratum ist eher leuchtend Orange im Gegensatz zu einer recht gelben Amel. Auch wenn Amels total verschieden aussehen können (von dunkelrot bis hell orange) am besten erkennt man das an der Grundfarbe des Tieres. Bei Auratum ist die Grundfarbe im Farbton gleichmässig über den ganzen Körper des Tieres verteilt. Bei einer recht orangenen Amel hingegen hat diese meist im ersten Körperdrittel viel gelb was nach hinten hin immer weniger wird.
Auch wenn Auratum an "leuchtkraft" im alter verliert sind Sie trotzdem noch viel "knalliger" in der Farbe als Amels.

Leider ist es wirklich schwer (wenn man kein Profi ist) den Auratum-Farbton auf Bild festzuhalten. Aber in Natura kann man eine Auratum schon leicht von einer "orangenen" Amel unterscheiden. Auratum leuchtet fast schon neon orange und stellt jede Amel in den Schatten.

Butter hingegen ist gelb und nicht orange oder rot.

Die beiden Bilder zeigen definitiv Amels und keine Auratum.

Es gibt mehrere Theorien woher das viele Gelb bei manchen Amels kommt. Viele sind der Meinung, dass het. Caramel für das viele Gelb verantwortlich ist. Andere meinen es ist ein Gen verantwortlich welches sich "yellow desease" oder "yellow jacket" nennt. Beides aber nur Theorien.

Wenn ihr mal eine Auratum live gesehen habt dann wird es euch ebenfalls leichter fallen sie von einer Amel zu unterscheiden ;-))

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Beiträge: 26
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Beitrag Verfasst: So 9. Apr 2017, 22:53 
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Bei Säugetieren gibt es in der Farbenzucht etwas ähnliches: Genetisch reines Gelb ist eigentlich eher blass und beige (fawn). Hier gibt es sogenannte Gelbverstärker, die das blassgelb (fawn) hochpushen bis zu kräftigen Orangetönen. Auf die gelbe Färbung haben aber auch die verschiedenen Gene die den Zustand der Melanine festlegen, direkten Einfluss: Bei normalem Melanin (schwarz) wird davon ausgegangen, dass auch die Gelb-Rottöne normal sind. Bei Dillute (blaugrau), das durch Verklumpung der Melanine zustande kommt, sind auch die Rottöne blasser (cremefarbig). Bei der anderen Verdünnungsfarbe (braun oder schoko) hingegen, werden die gelb-rot-orangenen Töne etwas intensiver. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass Säugetiere nur über Melanine verfügen: Eumelanin (stäbchenförmige Pigmente) für Schwarz, Blau(grau) und Braun, Phäomelanine (kugelförmige Pigmente) für die cremefarbigen, gelben und orangenen Färbungen. Da es kein Erythrin und kein anderes gelbes Pigment bei den Säugern gibt, als das Phäomelanin, sind vereinfacht gesagt* Albinos (amelanistische Formen bei Säugern) immer farblos (weiß mit roten Augen).

*teilweise werden die Carotinoide, die zu einer Gelbfärbung des Fettes und teilweise auch der Haut bei Säugern führen, auch als Pigmente geführt.
Bei Reptilien und Vögeln wird es natürlich interessanter, weil es bei denen nicht nur Melanine gibt. Aber ich denke, dass das was zu Melaninen zu sagen ist, auch für sie gilt. Daher würde ich mich auch der Theorie zu den Gelb verstärkenden Modifikationsgenen anschließen. Deren Erbgang ist polifaktoriell (umso mehr dieser Gene kumuliert vorhanden sind, desto gelber wird die Färbung).

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