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Foren-Übersicht » Farbzucht » Farbvarianten (Pantherophis guttatus & emoryi)




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Beiträge: 337

Beitrag Verfasst: Fr 29. Apr 2016, 22:10 
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Hello ;-))

Es freut mich sehr, dass jemand ähnliche Vorstellungen hat wie ich!
Selbstverständlich werde ich das hier up to Date halten ;-)))
Ich versuche schon der Natur so nahe wie Möglich zu kommen aber man darf nicht vergessen, dass die Natur auch knallhart sein kann!
Ich vermute, dass die Natur es dieses Jahr wohl nicht so gut mit mir meint.....
Habe genau in der mitte der Eitraube ein Wachsei welches ich absichtlich nicht entfernt habe.
Ich bin wirklich gespannt welchen Einfluss dieses auf die anderen Eier hat. Ich weiß wenn es anfängt zu Schimmeln dann könnte ich das ganze Gelege verlieren aber das Risiko gehe ich ein! Ich werde auch gegen den Schimmel nichts tun und der Natur ihren Lauf lassen.
Auch wenns bescheuert klingt möchte ich wirklich wissen wie viele Tiere und in welchem Zustand sie schlüpfen.
Werden die Tiere durch den Schimmel geschwächt oder werden sie vielleicht durch den Stress eher robuster?
Das ist ne Frage die mich brennend interessiert! Mann hört immer wieder dass super gesunde Tiere aus den buntesten Eiern schlüpfen und wiederum dass ganze Gelege flöten gehn.
Ich glaube das etwas Stress während der Inkubationszeit die Tiere eher resistenter gegen Krankheiten macht!
Mann sieht das ja an uns Menschen! Wir leben in so einer übersterilen Umgebung dass immer mehr Kinder Allergien entwickeln weil das Immunsystem einfach nix zu tun bekommen hat und so anfälliger wird!
Deswegen denke ich dass ein bischen Schimmel eher gut für die gesunden Eier ist und die nicht so starken Tiere vorab aussortiert werden.
Zuviel Schimmel kann natürlich kein Ei vertragen aber dann habe ich eben Pech gehabt. In der Natur gibt's halt mal gute gute mal schlechte Jahre;-))
Ich bin da auf jeden Fall gespannt wie das Ganze sich entwickeln wird und werde dich auf jeden Fall up to Date halten.

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Registriert: Sa 16. Apr 2016, 13:56
Beiträge: 35

Beitrag Verfasst: Fr 29. Apr 2016, 22:42 
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Hellas ^^ ,

auch wenn Mutter Natur gnadenlos ist finde ich das gut, sogar richtig gut :lol: . Es werden auf der einen Seite Eier aufgeschnitten und gestopft bis zur Vergasung nur um auf Teufel komm raus was durchzubringen und auf der anderen Seite wird sich gewundert das wir nur noch "genetische Krüppel" und grösstenteils kleinere Tiere als in der Natur haben.

Es fängt mit dem Fenstern an (evtl fehlende Eizähne) und hört beim stopfen auf. Da wird der natürlichen Selektion schon so derbe vorgegriffen und wenn es dann noch die richtige Farbe hat nehmen wir doch lieber das mit der tollen Farbe zum weitermachen auch wenn die x Geschwister vielleicht 5x fitter sind ^^ .

Aldo ich kann ja kaum Erfahrung im Inkubieren vorweisen, quasi nix, aber ich weiss wenn dir Würmer die eier zerfressen streikt auch Mutter Natur :D .
Im Gegenzug dazu kann ich berichten das auch eine Inkubation im Mülleimer/Biomüll klappt: Nen Kumpel hatte damals ein Gelege seiner 0.2 ;) , recht spät entdeckt und es sah richtig scheisse aus. So hat er es ohne es zu frosten in Biomüll bekloppt. Wie das so als Single ist hat man ja in 14 Tagen nicht unbedingt 40l Biomüll und als er die Tonne dann beim nächsten Termin an die Strasse gestellt hat und noch was reinschmeissen wollte schauten ihn plötzlich ein paar kleine Nasen an :lol: .

Zur Schlupfquote konnte er jetzt nix sagen, weil er es nicht genau nachvollziehen konnte/wollte was auch immer, was ich nachvollziehen konnte :D . Also die können schon was ab , aber wie sich Schimmel auf den Reest auswirkt weiss ich nicht, finde die Frage aber interessant :roll: . Vielleicht magst ja die Tage nochmal nen aktuelles Foto reinstellen. Daumen bleiben gedrückt und es wird mit gefiebert :up: .

Megaherzliche Grüsse

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Beitrag Verfasst: Sa 30. Apr 2016, 18:33 
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Tja letzen Endes greifen wir doch sowieso von Anfang an in die Natur ein. Wir setzten genetisch veränderte Tiere geplant zusammen um noch mehr genetisch veränderte Tiere zu bekommen, die dann in Glaskästen leben werden. Daher würde ich jetzt nicht anfangen zu selektieren, ab wann ein Eingreifen stattfinden sollte und ab wann es verpönt ist. Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass ich all das, was du aufgezählt hast für richtig halte.
Meine nur, dass das jeder für sich entscheiden muss. Aber mit Natur hat das alles nicht mehr viel zu tun.

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Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles)
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Beitrag Verfasst: Sa 30. Apr 2016, 21:48 
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Und so wirklich naturgemäß ist das ja auch nicht in dem Terrarium. Hier greift man doch ebenfalls regulierend ein. Aber der Ansatz der nicht exakten Temperaturentwicklung plus Nachtabsenkung ist an sich in meinen Augen begrüßenswert!

Viel Erfolg!

LG
Seriva

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Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 08:00 
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Ja, eben. Das meine ich ja - ein Leben im Glaskasten.

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Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 10:20 
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Hallo Seriva und Snakefreakin,

erst mal vielen Dank für eure Zustimmung.

Mir ist klar das wir genetisch selektierte Tiere züchten und zusätzlich in Gefangenschaft! Was also nichts mit Natur zu tun hat.

Es sollte auch jedem klar sein, dass eine Selektierung nach dem Aussehen ebenfalls eine Selektierung des Wesens und der körperlichen Konstitution mit sich bringt. (Siehe Projekt "Domestizierung des Silberfuchses")
Das Selektieren kann also nach vorne und auch nach hinten losgehen weil man einfach nicht weis was alles noch "mitselektiert" wird.

Es geht mir hier nicht darum die Natur zu kopieren sondern meine Tiere so gut wie Möglich auf ein Leben in Gefangenschaft vorzubereiten.

Wenn es hierzu neue Erkenntnisse gibt die das optimieren warum sollte man diese nicht in die alt bewährten Methoden mit einfließen lassen?

Die Inkubationsmethode oder das belassen von Wachseiern in Eitrauben hat in diesem Fall nichts mit Genetik zu tun!
Ich kann die besten genetischen Voraussetzungen haben wenn ich als Säugling nicht genügend zu essen bekomme oder Mutti bei der Schwangerschaft nicht aufpasst wird aus mir sicherlich nix!
Wenn nicht die besten genetischen Voraussetzung habe aber Mutti höllisch aufpasst und alles in Ihrer Macht stehende tut das es mir gut geht ist die Wahrscheinlichkeit höher dass ich ein gesundes Kerlchen werde ;-))

Genetik ist also nur eine von vielen "Stellschrauben" die wir zur Verfügung haben.

Selbstverständlich reguliere und selektiere ich ebenfalls! Ich versuche es halt nur auf einem "natürlicheren" Weg da ich denke, dass das für meine ohnehin genetisch manipulierten Tiere von Vorteil ist.

Ich würde auch niemals behaupten, dass das der einzig richtige Weg ist.

Jede Methode hat Ihre Berechtigung. Wenn jemand ein Tier stopft weil ihm genau dieses Individuum am Herzen liegt dann soll er das ruhig tun und er hat auch meine vollste Zustimmung! Er rettet ja auch in diesem Fall ein leben und sollte sich dessen Konsequenzen bewusst sein. Hier geht aber nicht ums "Stopfen" an sich sondern darum welche Intention dahinter steckt.

Wenn jemand ein Tier stopft um 50 EUR mehr zu verdienen ist das eine moralische Grundsatzfrage die eigentlich keiner Diskussion bedarf.

Wir greifen ja sowieso von vorn herein ein wie Seriva sagt. Aber es ist doch jedem selbst überlassen wann und wie er das tut solange der Hintergedanke ist den Tieren ein besseres Leben in Gefangenschaft zu ermöglichen.

Was mein Wachsei in der Eitraube betrifft habe ich es wie bereits gesagt "bewusst" nicht entfernt aus reiner Neugier! Ich möchte wirklich sehen was da passiert!
Es gibt auch nach 4 Tagen ein kleines Update zu diesem Wachsei....und ich hab da auch schon eine Theorie ;-))

Die zu den anderen Eiern zugewandte Seite ist Weiss und sieht wie ein "normales" Ei aus. Die abgewandte Seite ist Gelb und sieht wie ein typisches Wachsei aus. Es ist also ein "halfslug" ;-))) (glaub den Begriff gibts gar nicht haha..)
Es sieht also ganz danach aus als ob die befruchteten Eier den Nährstoffaustausch zum Wachsei aufrecht erhalten und deshalb die zugewandte Seite noch Weiss ist.
Für die befruchteten Eier würde das auch Sinn machen. Im Gegensatz zum Wachsei verbrauchen sie ihre Nährstoffvorräte da ja eine Schlange in ihnen heran wächst. Das Wachsei hingegen nicht. Durch den Kontakt zum Wachsei entziehen sie also diesem nach und nach die Nährstoffe bevor es eingeht. Ich vermute auch das dadurch des "Eingehen" des Wachseis verlangsamt wird.

Nun wird es ein Wettlauf mit der Zeit!

Wenn die Tiere Schlüpfen bevor das Wachsei Giftstoffe produziert haben die anderen durch den zusätzlichen Nährstoffvorrat definitiv von dem Wachsei profitiert.

In diesem Fall wäre das Wachsei in der Eitraube ein Segen!

Wenn das Wachsei jedoch schneller verdirbt und Giftstoffe prodziert sterben die anliegenden Embryonen. Diese Eier verderben ebenfalls was noch mehr Giftstoffe bedeutet und Ruckzuck ist die ganze Eitraube dahin.

In diesem Fall wäre ein Wachsei ein Fluch!

Nun kommen die Inkubationparameter ins Spiel!!

Zu hohe Luftfeuchtigkeit (99%), warme Umgebungstemperatur (konstante 28°) und schlechte Durchlüftung im Inkubationsbehälter (geschlossener Inkubator) werden das Schimmeln begünstigen.

Etwas weniger Leuftfeuchtigkeit (vielleicht nur 90-93%) und ein Temperaturwechsel sowie gute Durchlüftung werden den Schimmel eher dämmen was den guten Eiern mehr Zeit verschafft.

Natürlich ist das ganze nur eine Theorie!!!

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Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 10:52 
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Guten Morgen,

na das ist doch ne nette Diskussion :up: .

Wenn wir uns aber jetzt im Hobby über den Glaskasten muckieren, müssten Medikamentenabgabe, Quarantäne und andere Dinge die einfach dazu gehören weglassen. Ich finde man muss schon Differenzieren, was unsere Pflicht ist und was für uns sinnvoll ist.

Wenn einen der Glaskasten stört, sollte/kann sich über das Modell der Freilandhaltung Gedanken machen (was ja durchaus möglich sein sollte). Wenn man dann noch auf "Domestizierung" verzichten möchte macht keine Quarantäne und würfelt einfach wahllos etwas zusammen und guggt mal wie Mutter Natur das regelt. Aber da wir ja im Hobby sind und auch möchten das es unseren Pfleglingen gut geht, von daher sollten unsere Kotproben und Tierarztbesuche Pflicht sein, genau wie ein schönes Terrarium.

Ich halte meine Tiere auf Erde/Blumenerdegemisch mit kleinen Bodenhelfern, schöner Bepflanzung und schaden tut es den kleinen sicher nicht. Auch wird meine Deko von draussen nicht abgekocht oder gebacken, dem Immunsystem der Tieren wird es nicht schaden :lol: .

Ich persönlich würde nicht stopfen und auch keine Eier anschneiden. Fehlende Eizähne können auch genetisch bedingt sein. Aber wenn ich tatsächlich mal ein Tier stopfen sollte weil ich irgendetwas damit "verbinde" würde dieses Tier bei mir bleiben und auch ein reines Liebhabertier sein.

Deine Theorie zu den Eiern klingt durchaus logisch, warten wir es mal ab. Zumindest theoretisch würde ich dir zustimmen :up: .

So jetzt muss ich aber los, Weib und Kind stehen schon gewandet in den Startlöchern und warten auf mich :D . Euch nen schönen ersten Mai :coolp: .

Megaherzliche Grüsse

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Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 10:57 
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Snakefreakin hat geschrieben:
Ja, eben. Das meine ich ja - ein Leben im Glaskasten.
Ich meinte die Inkubationsmethode die hier vorgestellt wird.
Alles weitere stimme ich Dir aber zu, da hast Du schon Recht.

---

Generell bin ich ja auch jemand, der der Meinung ist, dass man eine gewisse Selektion treffen muss - ich inkubiere mit Nachtabsenkung (und muss dafür halt länger warten), ich schneide nicht, ich stopfe nicht und alle Jungtiere gehen im ersten Winter direkt mit in die Winterruhe (egal ob futterfest oder nicht). Das schaffen nicht alle, so ist das halt. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Hier wird dann halt anders inkubiert, wobei man die Eibox dann auch direkt im elterlichen Terrarium belassen könnte.

Solange es funktioniert, warum nicht? :)
Warten wir mal das Ergebnis ab.

Schlechtreden will hier übrigens auch keiner was.
Nur ich pers. sehe die "Innovation" nicht, aber das ist was anderes. Und das Naturargument ist halt auch ein bisschen... dünn... ;)
Und groß zu diskutieren gibt es doch auch nichts. Keiner sagte doch was gegen "Glaskastenhaltung".

LG
Seriva

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Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 11:15 
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Jetzt habe ich ständig von dem Wachsei in der Traube gesprochen und nicht von dem zweiten welches einzeln liegt!

Ich habe dieses auch nicht entfernt weil es nicht wie ein "typisches" Wachsei aussieht... also überhaupt nicht Gelb und Wachsartig. Es ist eher weissgräulich und total weich.
Man könnte vermuten, dass das Ei zwar befruchtet ist aber irgendwas bei der Entwicklung der Eischale schief gelaufen ist.

Im ersten Moment würde man denken, dass das Muttertier nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung hatte was auch nahe liegend ist. Es war ihr aller erstes Gelege und sie hat ab der Verpaarung bis zur Ablage das Futter verweigert. (Keine sorge! Paar Tage nach Ablage hat sie die angebotene kleine Maus dankend verdrückt)
Aber wenn das Muttertier einen Nährstoffmangel hatte müssten sich das doch auf alle Eier auswirken (also alle gleimässig dünnere Stellen haben) und nicht nur auf ein einzelnes Ei welches auch noch als letztes gelegt wurde???
In diesem Zusammenhang habe ich was interessantes gelesen.
Reptilien produzieren im Gegensatz zu Vögel sehr viele Eier zur gleichen Zeit.
Bei Hühnern hat man heraus gefunden, dass eine "Kalkdrüse" für die Entwicklung der Eischale verantwortlich ist.
Bei Schlangen ist man sich nicht sicher ob das ebenfalls nur eine Drüse ist die mehrere Kanäle hat die zu den Eiern führen oder sie einfach nur mehrere solcher Drüsen besitzen. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beiden.... also mehrere Drüsen mit mehreren Kanälen.
Es könnte also sein, dass bei meinem Muttertier genau eine Drüse bzw. Kanal defekt ist und deshalb nur ein einzelnes Ei so eine weiche Schale besitzt.
In diesem Zusammenhang wird ihr nächstes Gelege interessant! Wenn sie nochmal nur ein Ei dieser Sorte legt dann würde es den Verdacht einer defekten Drüse bzw. Kanals verhärten.

Hier ebenfalls auch nur eine Theorie ;-))

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Registriert: Di 23. Sep 2014, 17:12
Beiträge: 337

Beitrag Verfasst: So 1. Mai 2016, 12:09 
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Solange es funktioniert, warum nicht? :)
Warten wir mal das Ergebnis ab.

Schlechtreden will hier übrigens auch keiner was.
Nur ich pers. sehe die "Innovation" nicht, aber das ist was anderes. Und das Naturargument ist halt auch ein bisschen... dünn... ;)
Und groß zu diskutieren gibt es doch auch nichts. Keiner sagte doch was gegen "Glaskastenhaltung".

LG
Seriva[/quote]

Hi Servia,

ich weis das hier keiner was schlecht reden will im Gegenteil!
Wir versuchen alle den Tieren ein bestmögliches leben zu ermöglichen und gleichzeitig Freude an den Tieren zu haben. Ferner wollen wir alle vom Wissen anderer profitieren und unseres mit anderen teilen.
Ich bin für jede Meinung dankbar da man oft Dinge vielleicht falsch einschätzt und dadurch anders beurteilt. Eine andere Meinung hilft oft die Dinge dann auch mal anders zu sehen;-))

Also funktionieren tut es ja ganz gut;-)) Letztes Jahr hat es ja ganz gut geklappt mit dem einen Unterscheid, dass kein Wachsei in der Traube war welches einen Einfluss auf das Schlupfergebnis haben könnte. Und das ist es was für mich die Sache spannend macht.

Mit "Naturargument" verstehe ich allerdings nicht ganz was du meinst ;-))

Eine Nachtabsenkung "ähnlich wie in der Natur" ist offensichtlich besser für die Tiere. Wenn das nicht so wäre würdest du das nicht ebenfalls tun ;-))

Wenn du das als "Naturargument" anführst wo ist das dann dürftig? Es ist ja "naturgemäß" wenn du Nachts die Temperaturen senkst ;-))

Ich habe halt die Erfahrung gemacht, das man das im Terrarium so ganz gut hin bekommt und mehr nicht. Diese Erfahrung habe ich nun geteilt da sicherlich viele ein kleines Aufzuchtbecken besitzen welches nicht gerade benutzt wird.

Natürlich kann man das genauso mit einem guten Inkubator oder mit einer anderen Methode umsetzen.

Und eine Innovation ist es ja natürlich auch nicht ;-)) Im Endeffekt ist es genauso also ob ich die Box im Erwachsenenterrarium lasse mit dem Unterschied, dass ich so bequemer kontrollieren und regeln kann ohne ständig die Tiere im Terrarium zu stören.

Bitte nicht angegriffen fühlen ich möchte nur klar stellen das ich hier gar kein "Naturargument" anführe welches nicht auch seine Berechtigung hat.

Ob es nun besser ist ein Wachsei in der Traube zu belassen oder nicht ist ja genau das was ich sehen will. Es ist also kein "Naturargument" was ich anführe sondern eines was ich untersuchen möchte!

Wenn sich nun heraus stellt das es "ähnlich wie die Nachtabsenkung" eher besser ist die Wachseier in der Traube zu belassen und dafür die Inkubationsparameter anzupassen ist das doch eine tolle Erkenntnis oder?

Auf dieses Gelege bin ich auf jeden Fall sehr gespannt;-))

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